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MEIN BRIG-GLIS „Brig ist nicht meine Heimat- und auch nicht meine Geburtsstadt. Trotzdem wurde Brig für mich Heimat, meine Wahlheimat. Ich kam als 15-Jähriger aus familiären Gründen aus dem Glarnerland nach Brig. Das war im heissen Sommer 1983. Und natürlich plagte mich, den entwurzelten Pubertierenden, das Heimweh. Doch die städtische Struktur von Brig, der historische Kern, der dörfliche Charakter, das südländische Flair, die lebensfrohe Art der Menschen und das imposante Bergpanorama im Süden machten es mir leicht, mich in Brig sehr bald heimisch zu fühlen. Daheim fühlte ich mich schnell auch bei den Pfadfindern der Abteilung „St. Sebastian“, im Kollegium Spiritus Sanctus und auf der Redaktion des Walliser Boten. Hier lernte ich fürs Leben, hier entstanden Freundschaften, die bis heute bestehen. Wenn ich heute Heimweh habe, dann habe ich Heimweh nach Brig“.
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