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MEIN BRIG-GLIS „Brig, das ist für mich mehr gesellschaftliches Zentrum als Heimat im herkömmlichen Sinne. Meine Affinität zum Städtchen rührt schon einmal von der Schule her – vom Kollegium. Und dann natürlich vom Fussball, weil ich drei Jahre bei Brig I in der 2. Liga spielte. Mir liegt Brig fussballerisch näher als mein Heimatort Raron. Dafür gibt es ein untrügliches Zeichen: Wenn ich die Fussballergebnisse anschaue, dann interessiert mich zuerst Brig und dann Raron. Und vielleicht der wichtigste Punkt: Dann trat auch eine Brigerin in mein Leben, meine Frau. Sie ist Brigerin durch und durch und für sie wäre im Oberwallis nie ein anderer Wohnort in Frage gekommen. Wir sind jetzt seit zehn Jahren von Brig weg – und wir kamen immer wieder zurück, denn hier leben wichtige Bezugspersonen. Und weil wir möchten, dass unsere Kinder in einer nun doch ziemlich wohlbehüteten Welt aufwachsen, haben wir kürzlich in Brig eine Wohnung gekauft und lassen uns hier nieder. Für uns bedeutet Brig vor allem eine hohe Lebens- und Wohnqualität. Als TV-Moderator bin ich viel unterwegs; da ist eigentlich gleichgültig, wo die Frau auf einen wartet – Hauptsache, sie tut es. Und dazu kommt: Zürich und Brig sind gar nicht so weit voneinander entfernt.
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