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MEIN BRIG-GLIS
„Brig, das ist für mich die Burgschaft - viele Geschichten von meinen Grosseltern, der Familie, das Seiler-Haus, die Eisenwarenhandlung, meine Mutter mit ihren Geschwistern. Und doch bin ich am Berg aufgewachsen, ausserhalb, im Holzji. Auch meine Grossmutter hat sich da zur Ruhe gesetzt mit ihrem Mann. D’ Noolegga, die Burgschaft wieder, zum Pensionat hoch, zu meinem Kompromiss einer Ausbildung, eigentlich erst da, als Jugendliche, wird sie für mich lebendig, die Stadt. Erst sehr spät die Abkürzung über den Saltinadamm entdeckt - das letzte Schuljahr und Jahr in Brig mit einem Schulwegrekord von zirka sieben Minuten. Doch geschafft habe ich es selten, das Rechtzeitigsein. Und z’Gringji mit den ersten Küssen und mehr. Und wie das Leben früher war: Die wunderschönen geheimnisvollen Spaziergänge mit meinem Vater im tiefen Schnee und bei der Schneeschmelze mit meinem grossen Bruder. Über Steine springend war ich damals überzeugt, hier und nur hier findet das Wallis einen Ausgang, denn wir haben ihn nicht geschafft, den Weg raus übers Wasser. Und hier und nur hier beginnen all die mythischen Geschichten tief im Berg.“
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