Auseinandersetzung mit einem Werk, welches in einer anderen typischen Alpenregion entstanden ist.
Finanzierung
Kulturbeiträge
Trägerschaft
Kirchenchor Glis
Termin
19. und 21. März 2008
Mitwirkende
60
Zielpublikum
1300-Oberwallis
Nachhaltigkeit
Neue Form der Liturgie
Bemerkungen
Projektleitung: Stefan Ruppen Aufführung am Karfreitag an Stelle der Liturgie in der Wallfahrtskirche in Glis
Peter Roth
Peter Roth wurde 1944 in St. Gallen geboren. Er absolvierte das Lehrerseminar und anschliessend ein Studium der Schulmusik am Konservatorium in Zürich. Seither ist er ohne Unterbruch als Lehrer und Kursleiter und als Dirigent verschiedener Chöre tätig. Er ist Initiant von Klangwelt Toggenburg. 1993 erhielt er den Förderpreis der St. Gallischen Kulturstiftung. Sein besonderes Interesse gilt der Musikethnologie.
Peter Roth verbindet auf ganz eigenständige Art und Weise alle bereits genannten Eigenschaften der vermeintlich schweizerischen Volksmusik mit der Kunstmusik im klassischen Sinn: den traditionellen Jodelgesang, typisch schweizerische Instrumente wie das Hackbrett, eingängige und einfache Melodien, alles zusammen verschmolzen im Tiegel der Frömmigkeit. (Quelle: www.peterroth.ch)
Die "Grosse Passion"
Peter Roths bedeutendstes Werk ist die „grosse Passion" bekannt unter dem Titel „Toggenburger Passion" komponiert nach Bildern von Willy Fries.
In 24 Stationen wird hier das Leiden Christi frei nacherzählt vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung. Die Passion wird normalerweise in einer eigentümlichen Mischsprache aus Toggenburger Dialekt und Hochsprache gesungen. (Quelle: CD-Booklet, s. unten)
Kirchenchor Glis
Die Freude am Singen steht bei den rund 50 Mitgliedern an erster Stelle. Das Repertoire reicht von der Kirchenmusik aus der Renaissance bis hin zu Gospel und Jazz. Daneben wird auch das weltliche Liedgut, das gesellige Lied gepflegt und gerne gesungen.
Mit dem Toggenburg verbindet das Oberwallis die Kultur der Bergler. Interessanterweise kommt das Hackbrett ausser im Toggenburg und Appenzell auch hier im Oberwallis vor. Gesungen wird im Oberwalliser Dialekt und in Hochsprache.